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Die Galeere am Säntis
von Kurt Fröhlich
Der Codex 995 a 124 der St. Galler Stiftsbibliothek. Das Buch zur Inszenierung ist beim Appenzeller Verlag, Herisau erschienen. Erhältlich in jeder Buchhandlung.
(sFr. 28.-)
Die Geschichte spielt zwischen dem Silvester 1414 und April 1415, Europa ist aufgewühlt durch einen bald hundertjährigen Krieg, geprägt von der Pest und dem Verfall der Autoritäten. In dieser Zeit des Umbruchs ist vieles gefährdet, vieles ist möglich, kaum etwas hat Bestand.
In dieser Welt von Intrige und Machtkalkül stiehlt der Laienbruder Filippo eine der wichtigsten Reliquien der Christenheit aus einer Kirche in Avignon, um sie nach Köln zu bringen Er will sie dem Zugriff der Mächtigen entziehen, um ihr dadurch ihre Würde zu bewahren. “Ich bin zwar nur ein Laienbruder, aber ich weiss, was sich gehört!” erklärt er später der geheimnisvollen Veronika, die ihm das Schicksal zuführt in einem schwierigen Moment: Eben steht Filippo an der Reeling einer wunderschönen goldenen venezianischen Galeere - allerdings nicht in einem adriatischen Hafen, sondern weit oben in den winterlich verschneiten Alpen! “Als nächstes muss nun diese Galeere über das Gebirge!”….
Eine Erzählung, die Urtümliches aus der Schweiz zu einem europäischen Umfeld in Bezug setzt.
Die Inszenierung des Stückes unter demselben Titel war eine Koproduktion mit dem St.Galler Figuren Theater. Premiere war am 28. Oktober 2000.
Regie: Tobias Ryser
Text: Kurt Fröhlich
Musik: Stefan Suntinger
Köstüme: Sandra Freuler, Sylvia Peter
Beratung Sprachgestaltung: Anna Maria Tschopp
Spiel: Sylvia Peter und Kurt Fröhlich
“…und bereitet dem Seh- und Hörsinn ein unvergesslich opulentes Fest.” St.Galler Tagblatt
“…runden das Bild von einer gelungenen Grossproduktion im Kleinformat ab.” Theater der Zeit
Früher erschienen:
Rudolf Stössel - Einflicke-Rückblicke-Lichtblicke
1989 Bildband (zus. mit H. Trüb) Verlag Loepfe-Benz, 2. Auflage im Eigenverlag, Fr. 48.-
Über Leben und Werk Rudolf Stössels, Seminarlehrer, Puppenspieler, Harmoniker. Mit Beiträgen verschiedener AutorInnen.